Urbanität
Die städtebauliche Einfügung der Anton Bruckner Privatuniversität erfolgt im Dialog mit der Umgebung und den landschaftlichen Gegebenheiten. Auf den ehemaligen Schloss Hagen Gründen wird durch das Gebäude ein neues Zentrum kreiert, welches insgesamt eine Zone überregionaler Bedeutung darstellt.
Universität als Plattform
Im Gegensatz zu der derzeitigen Situation werden mit dem Neubau alle Abteilungen der Anton Bruckner Universität an einem Standort zusammengefügt. Die Universität soll als operative Kommunikations- und Bildungsplattform mit vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten verstanden werden. Durch die offene Struktur werden Gedanken und Inhalte flexibel nach außen getragen.
Form - Orientierung
Die schwungvolle aber trotzdem ruhige und klare Form des neuen Gebäudes verwirklicht architektonisch die Funktion eines kreativen Bildungszentrums. Seine Orientierung und Ausdehnung fassen das Grundstück und ermöglichen einen abgeschirmten und primär der Universität zugeordneten Freibereich im Süden. Der auskragende Baukörper im Westen ist bestimmendes Merkmal des neuen Volumens und definiert eindeutig den Eingangsbereich. Dadurch wird der neue Baukörper zu einem unverwechselbaren Landmark mit skulpturalen Eigenschaften.
Terrassierte Form
Die organische Form schmiegt sich terrassenartig an das umgebende Gelände und fügt sich sensibel in die Umgebung ein. Die Terrassen geben großzügige Ausblicke auf den Grünraum und die Stadt Linz frei.
Adresse: Linz, Österreich
Architektur: TREUSCH architecture (Andreas Treusch)
Wettbewerb: 2008



